GARDASEE
Eine Geschichte in drei Akten: Das Theater auf dem Mercato, der Charme der Gassen und die Freiheit auf dem Lago
Man kommt im Süden des Gardasees an und die Luft wird leichter. Es beginnt mit den Zypressen – dunkle Linien, die entlang des Sees immer wieder auftauchen. Es erscheint diese grafische Stille oberhalb der Uferpromenade.
In den Gassen dann der Markt – ein charmantes Marktschauspiel, das echte Italien. Das Klappern der Kisten, das raue Lachen der Verkäufer, das Spiel von Licht und Schatten unter den Markisen. Mit der Leica wartet man auf den unbewachten Moment, auf die Geste, die mehr erzählt als das Motiv.
Mittem Im Trubel die Scaligerburg. Einst wehrhafter Schutz des Hafens, heute ein begehrter Fixpunkt für Touristen-Selfies. Im Sucher ordnet sich der Trubel: Die harten Geometrien der Zinnen stehen gegen das sanfte Blau des Himmels. Altes Handwerk und ehrliche Textur – Architektur, die Zeit überdauert.
Dann das Boot. Das Knacken des alten Holzes auf den Wellen. Wenn man sich vom Ufer löst, reduziert sich alles: Das Türkis des Sees wird zur Fläche, Sirmione zur mondänen Silhouette. Kein Gehetze, nur der Blick auf die Weite, die das Auge beruhigt.
Handwerk, Licht und die ehrliche Textur des Südens.
Die Liebe zur Fotografie begleitet mich seit meiner Kindheit und als gebürtiger Hannoveraner habe ich diese Leidenschaft später im Studium des Kommunikationsdesigns vertieft und die Fotografie zu meinem gestalterischen Schwerpunkt gemacht.



